Seminare

Konzentrative Entspannungstherapie

 

Progressive Relaxation

 

Konzentrative Entspannungstherapie (Autogenes Training)
(Autogenes Training)
Überleben im STRESS
Eine wissenschaftliche Methode

In der heutigen Zeit leiden viele Menschen unter Nervosität, Angst, Schlaflosigkeit, Verkrampfungen, Migräne, Süchtigkeit, Sexualstörungen, Depressionen u.a.m.
So macht der Stress den Menschen krank.
Das Autogene Training lehrt ihn, wie er sich dagegen wehren kann, - durch Entspannung und Entkrampfung, positive Gedanken, körperliche und seelische Gelöstheit. AT (Autogenes Training) mobilisiert die Abwehrkräfte der eigenen Person im körperlichen und seelischen Bereich. Es ist der Weg zu mehr Widerstandskraft, Gesundheit, Leistungsfähigkeit, Lebensfreude.

EIN WEG DEN JEDER GEHEN KANN:

Viele Menschen haben von dem AT (Autogenes Training) unklare Vorstellungen. Nur wenige wissen, dass es sich um eine wissenschaftliche Methode handelt, um eine Selbsthypnose, mit der die Kraft der Vorstellung auf den Körper übertragen werden soll. Der bildhaften Vorstellung von der Schwere beispielsweise folgt das Gefühl der Schwere, bis sich nach kurzer Zeit der Zustand der nachweisbaren Schwere als Ausdruck der Muskelentspannung einstellt. Die Übertragung vom Psychischen auf das Körperliche ist nur möglich, weil Leib und Seele (Gemüt) eine Einheit bilden.
Beeinflussung des Körpers durch die Macht der Vorstellung, dieses geschieht – wie der Schöpfer dieser Methode, der Nervenarzt J.H. Schultz, betont – in " konzentrativer Selbstentspannung ".
Nur, wenn ich mich in mir selbst wohlfühle, vermag ich auch den Kontakt zu anderen Menschen zu bekommen und den Anforderungen des Lebens gerecht zu werden. Hier liegt die entscheidende Voraussetzung für Glück, Liebe, Erfüllung und vor allem Gesundheit. Die gesamte Tätigkeit der Organe, Organsysteme und des ganzen Körpers beruht auf der Ausgewogenheit der Steuerung – des sogenannten vegetativen Systems. Diese Steuerung des Systems, ist allerdings wiederum abhängig von der psychischen Ausgewogenheit zwischen Verstand und Gefühl..

 

Das Gefühl ist genauso wichtig wie Wille und Verstand!

Die Unausgewogenheit ist der Anfang der Verdrängung in das Unbewußte, und von hier aus wachsen ursächlich die vielfältigen körperlichen und seelischen Störungen. Die Gefühlsbereiche, die aus der Überbewertung des Verstandes und durch seine Leistung in die Tiefe des Unbewußten verdrängt werden, werden dadurch immer fremder. Es kommt hier in der Tiefe des Unbewußten zu einem Gefühlsstau, der dann fürchterliche Formen annehmen kann und zur Ursache vielfältiger seelischer und körperlicher Krankheiten wird.
Der Weg der konzentrativen Entspannung ist abgeleitet von der Hypnose und stellt gewissermaßen eine Selbsthypnose dar. Das AT führt mit jeder Übung den einzelnen Menschen mehr in die Tiefe seines eigenen Unbewußten hinein. Er beginnt - nicht mit dem Verstand, sondern mit dem Gefühl – mit sich selbst stufenweise mehr und mehr vertraut zu werden, und es wächst diese innere Ausgewogenheit, die Gelassenheit und damit die stabile Gesundheit.
Im Prinzip ist das Autogene Training eine Selbstbehandlung, seine Wirkung beruht auf ständiger Konzentration und formelhafter Vorsatzbildung. Es sollte aber unter therapeutischer Anleitung erlernt werden.
So gesehen wird das Autogene Training zu einer praktikablen und gezielt individuellen Psychotherapie, weil die eigene Konzentration der Gedanken und Gefühle den Weg zur körperlichen und seelischen Harmonie bahnt. Diese Harmonie ist gestört, weil weite Bereiche der Gefühlswelt unterdrückt und gestaut sind. In der Konzentration der einzelnen Stufen des Autogenen Trainings lernt nun der Mensch durch eine formelhafte Vorsatzbildung den denkenden Verstand in den Hintergrund zu stellen und sich selbst zu fühlen.

 

nach oben

 

Progressive Relaxation nach "Jacobsen"
(Entspannungstechnik)

 

 

Einleitung, Beschreibung und Ziel der Methode:

Unsere heutige Lebensweise ist geprägt von Reizüberflutung, Termindruck, dauerhaft innerlichem Angespanntsein, sozialer Isolation und dem allgemeinen Gefühl der emotionalen Überlastung im privaten und beruflichen Bereich. Heutzutage sind insbesondere Entspannungsverfahren wichtig, die es dem Einzelnen ermöglichen, mit den Stressoren im persönlichen Umfeld besser umzugehen und die insgesamt bestehende emotionale und auch körperliche Daueranspannung abzubauen.
Die PM ( Progressive Muskelentspannung ) nach Jacobson ist eine leicht erlernbare, sehr effektive und universell einsetzbare Entspannungsmethode, die auch für Menschen geeignet ist, die mit anderen Methoden nicht gut zurechtkommen.
Edmund
Jacobson veröffentlichte (1938) seine von ihm entwickelte Methode, sein Vorgehen und seine Ergebnisse. Er hatte einen Zusammenhang zwischen emotionaler Anspannung und Angst mit einer Erhöhung des allgemeinen Muskeltonus festgestellt. Seine Methode hat zum Ziel, eine Verminderung der muskulären Spannung und dem daraus resultierenden entspannten Zustand, der nicht gleichzeitig mit Angst erlebt werden kann..

Bei der Progressiven Muskelentspannung (PM) nach Jacobson werden 16 verschiedene Muskelgruppen des Körpers jeweils einzeln für sich einige Sekunden lang intensiv angespannt und anschließend sofort entspannt. Nach Ruhe und Entspannungsphase folgt die Anspannung der nächsten Muskelgruppe. Es geht bei dieser Methode darum, den Gegensatz zwischen Anspannung und Entspannung zu erspüren und dadurch einen tiefen Entspannungszustand zu erreichen.

Die Effekte auf der körperlichen Ebene sind zum einen Entspannung, zum anderen Vitalisierung.
Auf der geistig seelischen Seite wird eine Harmonisierung und Stabilisierung sowie eine "Resonanzdämpfung überschießender Affekte", also ein Zustand der inneren Gelassenheit und Ausgeglichenheit, angestrebt. Auch im psychischen Bereich soll eine Vitalisierung und Steigerung des psychischen Energieniveaus erreicht werden.

 

Die Fähigkeit zur Entspannung kann für verschiedene Zielsetzungen genutzt werden, so zum Beispiel für:
Spannungskopfschmerzen, Migräne
Durch Stressfaktoren bedingte Erkrankungen, Prüfungsängste
Zur mentalen Vorbereitung auf Leistungsanforderungen
Dämpfung von Übererregungszuständen, Schlafstörungen
Phobien (nach Ausschluß organischer Ursachen)
Absetzen von Schmerzmitteln und Tranquilizern

 

JACOBSON konnte nachweisen, dass tiefe Muskelentspannung mit verringerter Pulsfrequenz, Senkung des Blutdrucks und des Hautwiderstands sowie mit langsamer und regelmäßiger Atmung verbunden ist.
Gezielte Untersuchungen zeigten, dass die in progressiver Relaxation trainierte Gruppe anderen Gruppen, die mit Hypnose arbeiteten oder mit Hilfe von Tonbandaufzeichnungen lernten, überlegen war.

 

Unterschiede der PM zum Autogenen Training
Bei der klassischen Progressiven Muskelentspannung steht – im Gegensatz zum Autogenen Training, wo mentale Vorstellungen zur Entspannung führen sollen – die körperliche Aktivität als Zugang zur Entspannung im Vordergrund. Die PM ist im allgemeinen leichter als das Autogene Training erlernbar. Der Unterschied zwischen Anspannung und tiefer Entspannung kann auch von Probanden/Patienten, die noch keine Vorerfahrung mit Entspannungsmethoden haben, bereits beim ersten Üben wahrgenommen werden. Unter direkter Anleitung eines Therapeuten gelingt es dem Übenden üblicherweise sehr schnell, die angenehm entspannenden Effekte des PM unmittelbar körperlich zu empfinden und man wird dadurch leichter zu weiterem eigenständigen Üben motiviert.

 

Einzel - oder Gruppenarbeit bei der Progressiven Muskelentspannung?
In der Einzelsitzung fehlt natürlich die Rückmeldung und der gegenseitige Erfahrungsaustausch, wie er in einer Gruppe üblicherweise stattfindet. In der Einzelsitzung ergibt sich jedoch anderseits der Vorteil, dass man das Tempo des Fortschreitens in den Übungen flexibler gestalten und dem beim Patienten/Klienten stattfindenden Erfahrungsfortschritt anpassen kann. Der Therapeut kann sich voll und ganz auf die Beobachtung des Klienten konzentrieren, und es bleibt genug Zeit, um die Rückmeldung des Klienten nach der Übung zu besprechen.


nach oben